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Leserbrief an die FLZ zum Einsatz von Covid 19 infiziertem Personal

 

Unverschämt

zur Meldung von Anregiomed vom 28.03.2020

Soll das medizinische Personal den „Heldentod“ sterben? Im Elsass sind bereits 10 Helfer verstorben. Wenn es nach dem Willen von ANregiomed geht, ist es also möglich bereits mit Covid 19 infiziertes Personal weiter einzusetzen, wenn es mit einem Atemschutz ausgerüstet ist. Hier wird eine Infektionskette in den Kliniken aufgebaut, die für Patienten und Personal gleichermaßen gefährlich ist. Für alle Menschen gelten derzeit Ausgangs- und Kontaktbeschränkung. Warum ist hier das med. Personal ausgenommen. Wie würde es wohl aussehen, wenn alle „systemrelevanten“Kräfte weiterarbeiten würden. Die Kassiererin, der LKW- fahrer,Polizist u.a. Dann könnten ja alle ihrer Arbeit nachgehen, oder? Nein, hier versagt die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Klinikpersonal wird so einem unnötig hohen Risiko ausgesetzt, mit bis zu tödlichen Folgen. Diese Schizophrenie gibt es bereits im Umgang mit multiresistenten Keimen. Hat der Patient diesen Keim ist er zu isolieren, ist die Schwester Mrsa positiv soll sie weiterarbeiten. Da ist der Keim also harmlos. Es ist dies Folge einer desaströsen Personalpolitik. Man kann nur hoffen, das Personal erkennt das es geopfert werden soll und bleibt im Krankheitsfall zuhause.

Peter Schlegel
Gattenhofen 91
91628 Steinsfeld
09861 86848
Für die Partei Die Linke in den neuen Kreistag gewählt

Teilnahme – Kreistagswahlen im Landkreis Ansbach

Bezugnehmend auf das Telefonat am 16.01.20 mit Frau Eschenbacher Webersberger berichte ich.

Die Partei Die Linke nimmt zum ersten Mal an den Kreistagswahlen im Landkreis Ansbach teil. Die Aufstellungsversammlung fand bereits am 06.01.20 in Ansbach statt.

Die Liste umfasst 32 Kandidaten/innen, davon 11 Frauen. Die Parteisatzung sieht für Frauen die ungeraden Plätze vor. So dass bereits Platz 1 mit einer Frau besetzt wird. Sie finden sich auf den Listenplätzen zwischen 1- 19.

Sehr erfeulich für unsere kleine Partei ist, dass nach Beschluß des Landesvorstandes sich für Nichtmiglieder zu öffnen, sehr viele Bürger/innen das Angebot wahrgenommen und sich für eine Kandidatur auf der Parteiliste entschlossen haben.

Die Bewerber/innen sehen ihre Themenschwerpunkte überwiegend im sozialen und ökologischen Bereich. Alle sind sich darin einig dem Rechtspopulismus entgegenzutreten und eindeutig die bessere gesellschaftliche Alternative zu bieten. An konkreten Vorhaben für die zukünftige Kreistagspolitik sehen sie u. a. die Bevölkerung vor militärischen Belastungen zu schützen, für die Bürger eine gute flächendeckende Gesundheitsversorgung im stationären und ambulanten Betrieb sicherzustellen und zu erweitern, den Landwirten bei den zukünftigen Herausforderungen z.B. durch Klimawandel zur Seite zu stehen, den öffentlichen Nahverkehr in der Fläche auszubauen und das Ehrenamt zu stärken.

Platz Nr 1 hat die Kreisvorsitzende Birgitta Eschenbacher – Webersberger 59 Jahre alt aus Flachslanden inne.

Auf Platz 2 folgt Peter Schlegel 59 Jahre aus Steinsfeld.

Platz 3 Karin Lindemann 61 J. Arberg

Platz 4 Michael Beuckert 48 J. Leutershausen

5. Rizk Assia 18 J Weidenbach. 6. Besenecker Johannes 37 J Neuendettelsau. 7. Beate Zerkowski 69 J Rothenburg. 8. Jutta Bahlo 51 J Leutershausen. 9. Manuela Saky – Amarado 41 J. Merkendorf. 10 Joshua Schmitt 21 J Petersaurach- 11. Bianca Krodel 56 J Dietenhofen. 12. Hans Webersberger. 13. Eva Knoll 42 J Rothenburg. 14. Thomas Brockmann 52 J Flachslanden. 15. Laura Wirth 21 J Heilsbronn. 16. Hannes Meist 54 J Feuchtwangen. 17. Christa Hartig 59 J Sachsen. 18. Jochen Reichardt 50 J Lichtenau. 19. Nadja Köhler 32 J Neuendettelsau. 20. Stefan Still 46 J Lehrberg. 21. Martin Hönl 31 J Dietenhofen. 22. Ali Rezai 53 J Leutershausen. 23. Klaus Zerkowski 68 J Rothenburg. 24. Werner Kronberger 63 J Weihenzell. 25. Bernhard Schoch 51 J Feuchtwangen. 26. Frank Schröter 47 J Lehrberg. 27. Thomas Maurer 56 J Arberg. 28. Björn van der Burg 40 J Dietenhofen. 29. Markus Zahn 44 J Colmberg. 30. Gerhard Weigel 61 J Lehrberg. 31. Carl Werner Hempal 40 J Sachsen. 32. Matthias Reichert 55 J Petersaurach.

Schließung von Sparkassen-Filialen im Landkreis – Schubert kritisiert Rückzug aus der Fläche

LINKE für Ausschüttung der Einsparungen als Strukturhilfe für ländlichen Raum

„Landrat Ludwig als Verwaltungsratsvorsitzender in der Pflicht“

Heute öffnen im Landkreis Ansbach zwölf Sparkassenfilialen zum letzten Mal ihre Pforten. Im Altlandkreis Rothenburg bleiben beispielsweise nach den Schließungen in Geslau und Wörnitz mit Schillingsfürst und Gebsattel lediglich zwei Geschäftsstellen übrig. Bewohner aus manchen Orten müssen künftig bis zu zehn Kilometer Wegstrecke zum nächsten Geldautomat auf sich nehmen.

Janina Schubert, Kreissprecherin der LINKEN, kommentiert: „Der Rückzug der Sparkasse aus der Fläche trifft insbesondere ältere Menschen in vielen Teilen des Landkreises. Hinzu kommt ein mangelhafter öffentlicher Nahverkehr. So werden zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in dünn besiedelten Gebieten weiter abgehängt.“

DIE LINKE fordert, die Einsparungen durch die Geschäftsstellenschließungen in jährlicher Millionenhöhe als Strukturhilfe für den ländlichen Raum auszuschütten. Im Blick hat Schubert etwa den Ausbau des ÖPNVs im Kreis, auch in den Abendstunden und am Wochenende. „Landrat Dr. Jürgen Ludwig ist als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse in der Pflicht. Hier kann er beweisen, dass die Stärkung des ländlichen Raums in schönen Sonntagsreden auch konkretes Handeln folgt: Der Landrat muss die Gewinnausschüttung der Sparkasse auf die Tagesordnung setzen.“

DIE LINKE. Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen setzt sich für bezahlbaren Wohnraum ein.

Wohnungen mit sozialer Bindung zu veräußern hat Tradition in der CSU!

Sozialer Wohnungsbau ist ein brennendes Thema, gerade in den Zeiten sozialer Spaltung und populistischer Hetze.

“So richtig Herrn Schalks Analyse eines extremen mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ansbach ist, so unredlich ist es, sich und die CSU dafür aus der Verantwortung zu nehmen”, erklärt der Kreissprecher der LINKEN und Direktkandidat für die Landtagswahl, Michael Beuckert.

Immerhin sei es doch die CSU im Ansbacher Stadtrat gewesen, die gemeinsam mit der SPD sämtlichen kommunalen Wohnungen verscherbelt hat. Diese fielen nun aktuell aus der Sozialbindung; das führe zu einem massiven Anstieg der Mieten.


Uwe Schildbach, Direktkandidat für den Bezirkstag und Stadtrat in Ansbach ergänzt: “Die Offene Linke im Ansbacher Stadtrat hat im März 2016 den Wiederaufbau einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft beantragt. Erst nach langem Zögern und Zaudern schloss sich die CSU im November 2016 diesem Ansinnen an. So ging wertvolle Zeit verloren. Jetzt gilt es, nicht nur bezahlbaren Wohnraum anzukündigen, sondern auch rasch zu schaffen.”

„Populisten nutzen den Mangel an bezahlbaren Wohnraum nur allzu gerne und versuchen die Gesellschaft hier weiter zu spalten und davon zu profitieren“. Für ein soziales Miteinander sei die Befriedung elementarer Bedürfnisse wie z.B. angemessenes Wohnen unabdingbar. In der bayrischen Verfassung ist das Anrecht auf eine angemessene Wohnung für alle Bewohner Bayerns im Artikel 106 verankert. „Die Politik ist an die Verfassung gebunden und sollte sich ihrer auch verpflichtet fühlen“, so Beuckert abschließend.

17-09-2018

DIE LINKE. Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen steht klar für Frieden und Abrüstung.

Neue Truppen für Ansbach? Mehr Lärm und Feinstaub für die ansässige Bevölkerung!

Raus aus der Nato und Abzug der Truppen – für eine friedliche Umwidmung des Militärgeländes.

Für die Stärkung der Nato und die Sicherheit in Europa seien sie im Einsatz, 1500 Soldaten kommen zusätzlich deswegen nach Deutschland. Hochgelobt von Fr. von der Leyen.

Die Frage, warum zusätzliche Truppen mehr Sicherheit bringen sollen, sowie, dass durch die Rotationseinheiten die Absprachen der Zwei-Plus-Vier Verträge unterlaufen werden taucht hier nicht auf. Realistisch denkende Menschen – an dieser Stelle sei Hr. Raith ausgenommen – können klar abschätzen, dass es um die Vorbereitungen aggressiver Manöver und Kriegsübungen geht, die auf Russland abzielen.

Für den Fall einer kriegerischen Auseinandersetzung – von der Leyen deutet immer wieder an, dass sich die Nato darauf vorbereiten müsse – muss uns im Landkreis Ansbach klar sein, das wir mit dem Stützpunkt Katterbach, in unserer Mitte ein bedeutendes taktisches Ziel haben und uns Hubschrauber keinesfalls vor irgendetwas schützen können.

Dazu Michael Beuckert, Sprecher und Landtagskandidat der Partei DIE LINKE im Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen:

„Europa muss sich emanzipieren und darf den USA nicht weiter auf dem Weg in immer gefährlichere weltpolitische Situationen weiterer Eskalationen folgen. Wer für den Frieden einstehe, müsse auf Verhandlungen und Gespräche setzen. Die USA rüsten selbst – auch atomar –massiv auf und gefährden den Frieden weltweit. Sie gefährden ihn auf europäischem, auf bayrischem Boden, auch im Landkreis Ansbach“

Beuckert weiter: „Für den Landkreis und seine Bewohner bedeutet dies darüber hinaus auch weitere Belastungen durch Lärm und Feinstaub, weitere Militärtransporte auf unsere Straßen und damit eine Belastungen der Bürger über alle Maßen“

DIE LINKE wird weiterhin den Abzug aller US Truppen und eine friedliche Umwidmung des US-Militärgeländes in Katterbach, sowie auch in Illesheim, in unserem Nachbarlandkreis Neustadt a.d. Aisch / Bad Windsheim fordern und die Bürgerinitiative „Etz langt`s“ in Ihren Forderungen unterstützen.

Bayern und damit auch unser Landkreis darf nicht weiter in das kriegsvorbereitende Treiben der USA einbezogen werden. Wir brauchen keine Hubschrauberstützpunkte, die als Sprungbrett für die Truppenbewegungen in Richtung russischer Grenze dienen. Wir brauchen Wohnraum, wir brauchen Platz für den Ausbau der Fachhochschule, wir brauchen Ruhe, Sicherheit und saubere Luft.

10-09-2018

Leserbrief “Army go home”

Der SPD Vorsitzende Reisner betitelt die Äußerung „Army go home“ als ausländerfeindlich. Dies schreit zum Himmel.

Ein lautes ja zu „Army go home“, dass Militär soll gehen, . Wir brauchen Frieden mit Russland und nicht die ständig andauernden militärischen Provokationen durch Manöver wie „Saberstrike“ und der Operation „Atlantic Resolve“. Katterbach wurde zu einer militärischen Drehscheibe, zum Sprungbrett an die russischen Grenze für fremde Soldaten die bei uns täglich den Krieg üben.

Ich stelle mich deutlich, gegen die Army, die unsere Bürger mit Feinstäuben vergiftet und mit Lärm terrorisiert, ich bin für einen Abzug der US-Truppen, für eine Umwidmung der US-Kasernen und Areale, gegen jede Stationierung fremden Militärs im Landkreis, in Bayern, Deutschland und Europa.

Eine Freundschaft mit einem Militär, das z.B. in Kambodscha, Korea; Vietnam, den Irak-Kriegen schreckliche Gräueltaten verübt hat, Foltergefängnisse unterhält, die Verantwortung für Flucht und Vertreibung von Millionen trägt und nicht davor zurückschreckt Ansbacher Bürger zu inhaftieren? Nein, dass sind keine Freunde, das ist eine Bedrohung! Army go home!

20-08-18

Dem bayernweiten Aufruf zum Pflege-Volksbegehren schließt sich auch DIE LINKE., Kreisverband Ansbach-Weißenburg/Gunzenhausen an

Umfassend und in allen Bereichen muss die Pflegegesetzgebung erneuert und im Sinne der Pflegebedürftigen reformiert werden. Dabei ist die Arbeitssituation der Pflegekräfte deswegen von zentraler Bedeutung, weil nur durch gute Arbeitsbedingungen wie genügend Personal, gute Arbeitszeiten und dadurch ausreichend Zeit für die Pflegebedürftigen auch die Bedingungen für die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen verbessert werden können. Dazu soll dieses Volksbegehren dienen.

Die derzeitigen Zustände in den Krankenhäusern und Pflegeheimen sind für alle Betroffenen nicht mehr hinnehmbar und für ein reiches Land wie Deutschland – und dessen reichstes Bundesland Bayern schon gleich gar nicht mehr – tragbar.

20-07-2018

Tag der Franken: DIE LINKE Kreissprecher kritisiert Söders Schmeicheleien.

Mehr Unterstützung für Bürger in der Region anstelle von Lobhudeleien auf die Wirtschaft“

Region hat große Probleme mit der ärztlichen Versorgung, Lebensqualität lässt sich nicht alleine auf wirtschaftlichen Kennzahlen reudzieren.

„Der Landkreis Ansbach bildet ein Schlusslicht in der bayrischen Ärzteversorgung, vor allem ältere Bürger in großen Teilen Westmittelfrankens haben damit erhebliche Probleme“ so Kreissprecher und Landtagskandidat Beuckert.

DIE LINKE weißt darauf hin, das gerade die fachärztliche Betreuung auf dem Land ein Problem sei, ob für junge Familien, ältere Bürger oder Betroffene, die an Wochenenden medizinische Versorgung benötigen“

Die Herausforderungen im ländlichen Raum, seien aber weitaus größer, so Beuckert weiter. „Wir haben nicht nur die bayernweit geringste Ärztedichte im Landkreis Ansbach, auch die wohnortnahe Krankenhausversorgung, vor allem erreichbare Geburtstationen gelten als gefährdet“.

Der Strukturwandel sowie fehlender ÖPNV verschärfen nicht nur diese Problematik, sie erzeugen darüber hinaus eine Land-Stadt Flucht in die Ballungszentren. Hier werden die Mieten stetig teurer und der Wohnraum knapper. „Es ist nicht alles Gold, was glänzt und schon gar nicht das, was uns Söder verkaufen will“, auch in den Zeiten des Wahlkampfes müsse man politische Verantwortung übernehmen, den wirklichen Problemen ins Auge sehen und sich nicht in Schmeicheleien auf der einen Seite oder rechts-gefärbter Polemik in der Debatte um Asyl und vermeintlicher innerer Sicherheit auf der anderen Seite ergehen.

08-07-2018

ANregiomed: LINKE kritisiert Beauftragung von Beratungsunternehmen für Personalabbau

Mehr Pflegekräfte statt Millionen für die Beraterindustrie“

Personalnotstand im patientennahen Bereich immer gravierender

„Die Beauftragung von Beratungsunternehmen mit dem alleinigen Ziel, noch mehr Personal in den Krankenhäusern abzubauen, ist eine Farce. Mit den Summen, die Vorstand und Verwaltungsrat in den vergangenen Jahren für externe Beratungen, die nicht gefruchtet haben, verpulvert haben, könnte man dutzende Beschäftigte im Pflegedienst finanzieren“, kommentiert der Kreissprecher der Partei DIE LINKE für den Landkreis Ansbach, Michael Beuckert.

DIE LINKE erinnert daran, dass der Personalnotstand in den patientennahen Bereichen immer gravierender werde. Bayernweit fehlten laut Erhebungen der Gewerkschaft ver.di rund 15.000 Stellen in Kliniken. Auch bei ANregiomed äußere sich die angespannte Situation in immer mehr Überlastungsanzeigen. Kreissprecher Beuckert fordert daher: „Wir brauchen mehr Pflegekräfte anstatt noch mehr Millionen für die Beraterindustrie zu vergeuden.“

Auch die Bevölkerung in Ansbach und im Landkreis zeige hier keinerlei Verständnis, so Beuckert weiter. In persönlichen Gesprächen, die er mit Bürgern führt, seien Unmutsbekundungen über die verfehlte Klinikpolitik an der Tagesordnung, die Forderung nach politischer Verantwortungsübernahme und Konsequenzen im Verwaltungsrat werde lauter.

02-07-2018

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